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Die Künstler.

Biographien.


Oper für alle!   Sonntag, 31. Juli 2015, 20.30 Uhr


Kirill Petrenko

Kirill Petrenko

Kirill Petrenko wurde 1972 in Omsk geboren und studierte dort an der Musikfachschule Klavier. Mit elf Jahren trat er als Pianist zum ersten Mal mit dem dortigen Symphonieorchester öffentlich auf. 1990 übersiedelte die Familie (Vater Geiger, Mutter Musikwissenschaftlerin) nach Vorarlberg, wo der Vater eine Stelle als Orchestermusiker und Musiklehrer annahm. Kirill Petrenko studierte zuerst weiter in Feldkirch und dann Dirigieren an der Musikuniversität in Wien.

Direkt nach dem Abschluss engagierte ihn Nikolaus Bachler an die Wiener Volksoper. Von 1999 bis 2002 war Kirill Petrenko Generalmusikdirektor am Meininger Theater. Mit seinem Dirigat von Wagners Der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Christine Mielitz und in der Ausstattung von Alfred Hrdlicka erregte er 2001 zum ersten Mal internationales Aufsehen. Im Jahr 2002 trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor an der Komischen Oper Berlin an, wo er bis 2007 eine Reihe von prägenden Produktionen leitete.

Parallel zu seinen Positionen in Meiningen und Berlin entwickelte sich sehr rasch seine internationale Karriere. Im Jahre 2000 debütierte Kirill Petrenko beim Maggio Musicale Fiorentino, 2001 an der Wiener Staatsoper und der Semperoper Dresden, 2003 am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Opéra National de Paris, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Metropolitan Opera in New York und 2005 an der Oper Frankfurt. Von 2006 bis 2008 erarbeitete er gemeinsam mit Peter Stein in Lyon Inszenierungen der drei Puschkin-Opern Tschaikowskys (Mazeppa, Eugen Onegin und Pique Dame), die im Frühjahr 2010 auch als Zyklus gezeigt wurden.

Seit seinem Weggang von der Komischen Oper Berlin war Kirill Petrenko als Dirigent freischaffend tätig. In dieser Zeit leitete er unter anderem 2009 an der Bayerischen Staatsoper die Neuproduktion von Janáčeks Jenůfa (Inszenierung: Barbara Frey). In Frankfurt interpretierte er Pfitzners Palestrina (Inszenierung: Harry Kupfer) und Puccinis Tosca (Inszenierung: Andreas Kriegenburg). Im Jahr 2011 folgten dann zwei Neuproduktionen von Tristan und Isolde, zuerst an der Opéra National de Lyon und dann bei der Ruhrtriennale.

Zu den wichtigsten Orchestern, die Kirill Petrenko bisher geleitet hat, gehören die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Bayerische Staatsorchester, das Sinfonieorchester des WDR Köln, die Hamburger Philharmoniker und das NDR-Sinfonieorchester Hamburg, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Radio-Symphonieorchester Wien, die Wiener Symphoniker, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Oslo Philharmonic Orchestra, das Orchestra Santa Cecilia in Rom, das Orchester der RAI Turin und das Israel Philharmonic Orchestra. Außerdem dirigierte Kirill Petrenko Konzerte bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Von 2013 bis 2015 leitete er Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen.

Im Herbst 2013 trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, das er bis Ende der Spielzeit 2019/20 innehaben wird. Seither hat er die Premieren von Die Frau ohne Schatten, La clemenza di Tito, Die Soldaten, Lucia di Lammermoor, Lulu, South Pole und Die Meistersinger von Nürnberg geleitet und unter anderem die Wiederaufnahme von Der Ring des Nibelungen dirigiert.

Kirill Petrenko wurde im Juni 2015 zum zukünftigen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker gewählt; diese Position wird er im Herbst 2019 antreten. In der Spielzeit 2016/17 leitet Kirill Petrenko die Neuinszenierungen von Lady Macbeth von Mzensk und Tannhäuser. Außerdem dirigiert er ein breites Repertoire: Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier, South Pole, Die Fledermaus, Die Frau ohne Schatten, sowie drei Akademiekonzerte.





Wolfgang Koch

Wolfgang Koch

Wolfgang Koch studierte Gesang in München und war anschließend als Ensemblemitglied am Stadttheater Bern, am Staatstheater Stuttgart und an der Wiener Volksoper engagiert.

Er gastierte u.a. an den Opernhäusern in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Tokio, Mannheim, Zürich, Wien, Mailand und Paris sowie bei den Festspielen in Bregenz, Salzburg und Bayreuth. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Kurwenal (Tristan und Isolde), Barak (Die Frau ohne Schatten), Alberich/Wotan (Der Ring des Nibelungen), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), Don Pizarro (Fidelio), Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro) und die Titelpartien in Aribert Reimanns Lear und Hindemiths Mathis der Maler. Seit 2014 ist er Bayerischer Kammersänger.

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Anschließend war er Ensemblemitglied am Theater Bremen, an der Oper Köln, an der Semperoper Dresden und ist aktuell an der Wiener Staatsoper engagiert.
Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottoavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Froh (Das Rheingold), Lysander (A Midsummer Night’s Dream) und Don Ramiro (La Cenerentola). 2012 gab er sein Debüt als Steuermann in Der fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen. Darüber hinaus gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, am Staatstheater Nürnberg sowie am Teatro Colón in Buenos Aires. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2015/16: Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), David (Die Meistersinger von Nürnberg).

Benjamin Bruns



Sara Jakubiak

Sara Jakubiak

Sara Jakubiak studierte Gesang an der Yale University und am Cleveland Institute of Music. 2007 erhielt sie den von der Santa Fe Opera verliehenen Judith Raskin Memorial Award. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, darüber hinaus gastierte sie an der Semperoper Dresden, der Nederlandse Opera, der New York City Opera sowie der Oper Graz. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Elsa von Brabant (Lohengrin), Polina (Der Spieler), Alice Ford (Falstaff), Gouvernante (The Turn of the Screw) sowie die Titelpartie in Ariadne auf Naxos. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Schumanns Faust-Szenen, Strauss’ Vier letzte Lieder, Mendelssohns Elias, Brittens War Requiem und Mahlers 2. Symphonie. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2015/16: Eva (Die Meistersinger von Nürnberg).

Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann, geboren in München, studierte Gesang an der hiesigen Hochschule für Musik. Seine Bühnenlaufbahn begann 1994 am Staatstheater Saarbrücken. Nach Engagements in Hamburg, Stuttgart und Mailand kam er 2001 an das Opernhaus Zürich, wo er mit deutschem, italienischem und französischem Repertoire zu erleben war. Es folgten Engagements etwa an der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Metropolitan Opera in New York (u.a. Alfredo in La traviata, Titelpartien in Parsifal und Werther), am Covent Garden in London sowie Auftritte bei den Festspielen von Salzburg (u.a. Titelpartie in Don Carlo) und Bayreuth (Titelpartie in Lohengrin). 2013 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. An der Bayerischen Staatsoper sang er bisher u.a. Partien wie Manrico (Il trovatore) und Cavaradossi (Tosca).

www.jonaskaufmann.com


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