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Hanna-Elisabeth Müller

Sopran.

Hanna-Elisabeth Müller - Photo © Chris Gonz
Photo © Chris Gonz

Hanna-Elisabeth Müller ist gebürtige Mannheimerin und erhielt bereits mit elf Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Die junge Sopranistin ist bereits vielfach ausgezeichnet, so mit dem Festspielpreis zur Förderung der Münchner Opernfestspiele (2013), seit 2013 als SWR2 New Talent, mit mehrfachen Auszeichnungen des Ada Sari Competition (2011), des Internationalem Lied-Duo-Wettbewerbs in Enschede (2009) und mit dem Musikpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft (2010). Sie ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert und war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, der Yehudi Menuhin Live Music Now Organisation, der Paula-und-Albert Salomon-Stiftung und des Richard-Wagner-Verbandes Heidelberg.

Hanna-Elisabeth Müller studierte bei Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim, mit dem sie nach Abschluss ihres Solistenexamens nach wie vor eng zusammenarbeitet. Weiteren Feinschliff holte sie sich in Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Edith Wiens, Elly Ameling, Thomas Hampson und Wolfram Rieger.

Nach ersten Gastengagements als Eurydike in Glucks Orpheus und Eurydike an der Kammeroper Rheinsberg war sie für die Spielzeit 2010/11 Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. 2012 gab sie als Pamina ihr Debüt am Teatro dell'Opera di Roma. Seit der Saison 12/13 gehört sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an, wo sie in so unterschiedlichen Partien wie Pamina, Zerlina, Susanna, Servilia oder als Gretel, Hüter der Schwelle in Frau ohne Schatten sowie herausragend als Infantin Donna Clara in Zemlinskys Der Zwerg zu erleben ist.

2014 wurde sie mit ihrem sensationellen Debüt als Zdenka an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann als Entdeckung der Salzburger Osterfestspiele gefeiert. Auch an der Semperoper in Dresden im Herbst 2014 sowie in der Münchner Neuproduktion von Richard Strauss' Arabella unter Philippe Jordan schlüpft sie während der Festspiele 2015 in diese Rolle, bevor sie im darauffolgenden Herbst als Sophie in einer Neuinszenierung von Strauss' Rosenkavalier in Amsterdam ihr Haus- und Rollendebüt gibt, diesmal unter Marc Albrecht.

Mit ihrer Vielseitigkeit ist die junge Sopranistin regelmäßiger Gast auf den Lied- und Konzertpodien, sofern ihre Operntätigkeit den Raum lässt. Von Bachs weltlichen Kantaten über Haydns Schöpfung bis hin zu Beethovens Missa solemnis oder Mahlers 4. Sinfonie reicht ihr Konzertrepertoire, mit dem sie bei der Bachwoche Ansbach, mit dem RIAS Kammerchor, auf Tourneen mit dem Orchestre des Champs Elysées unter Philippe Herreweghe, beim Oregon Bach Festival unter Helmuth Rilling oder beim Europäischen Musikfest Stuttgart unter Michael Sanderling zu hören war. 2013 arbeitete sie zum ersten Mal mit Robin Ticciati und den Bamberger Symphonikern (Bruckners f-moll-Messe - ein Projekt, das bei Tudor auf CD erschienen ist). In der aktuellen Saison ist sie zu Gast beim WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Jukka Pekka Saraste (Konzerte und CD mit Brahms' Ein Deutsches Requiem), beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Simon Rattle (Rheingold/Woglinde) sowie im Sommer an der Mailänder Scala mit einem Konzert unter John Eliot Gardiner (Mozart-Arien).

Seit ihrem Lieddebüt beim Heidelberger Frühling 2011 war sie mit Wolfram Rieger zu Gast bei der Schubertiade Vilabertran, gemeinsam mit Juliane Ruf bei den Schwetzinger Festspielen, in der Kölner Philharmonie sowie im De Singel Antwerpen. Die aktuelle Saison eröffnet sie mit einer CD-Produktion bei hänssler im Rahmen des SWR-Nachwuchsförderungsprogramms SWR2 New Talent mit Liedern von Strauss, Berg und Schönberg. Liederabende führen zum Festival Rheinvokal, in die Essener Philharmonie sowie erneut zum Heidelberger Frühling.


www.hannaelisabethmueller.de

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