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Pablo Heras-Casado

Dirigent.

Pablo Heras-Casado © by Fernando Sancho
Photo © Fernando Sancho

Das künstlerische Schaffen von Pablo Heras-Casado, der von Musical America 2014 zum Dirigenten des Jahres gekürt wurde, ist außergewöhnlich umfangreich, es umfasst das große Sinfonien- und Opernrepertoire, Werke in historischer Aufführungspraxis und zeitgenössisch-innovative Partituren. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Chefdirigent des Orchestra of St. Luke’s in New York und er wurde 2014 zum Ersten Gastdirigenten des Teatro Real in Madrid ernannt.

Heras-Casado ist regelmäßig als Gast des Chicago und San Francisco Symphony Orchestra, des Los Angeles Philharmonic, der Staatskapelle Berlin, der Münchner Philharmoniker, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Orchesters des Mariinsky-Theaters und der Metropolitan Opera zu sehen. 2015/16 kehrt er zum Philharmonia Orchestra, zum London Symphony Orchestra, zum Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und zum Rotterdam Philharmonic Orchestra zurück. Er feiert sein Debüt mit dem Philadelphia Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und den Wiener Symphonikern und setzt seine Zusammenarbeit mit dem Ensemble Intercontemporain, dem Freiburger Barockorchester und dem Balthasar Neumann Chor & Ensemble fort. Zudem tritt er im Rahmen der Mozartwoche im Mozarteum Salzburg auf. Zu Opernprojekten der aktuellen Spielzeit gehören Rigoletto an der Metropolitan Opera und I due Foscari am Teatro Real.

In vergangenen Spielzeiten stand er am Pult der Berliner Philharmoniker, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem New York Philharmonic, dem Boston Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Er trat im Festspielhaus Baden-Baden, auf den Salzburger Festspielen und auf dem Festival d’Aix-en-Provence auf und kehrt regelmäßig zum Lucerne Festival zurück.

Heras-Casado hat einen Plattenvertrag mit harmonia mundi und der Archiv Produktion von Deutsche Grammophon, für die er "Archiv-Botschafter" ist. Für seine Aufnahmen hat er zahlreiche Preise erhalten, darunter drei ECHO Klassik, den Preis der deutschen Schallplattenkritik, zwei Diapason d'Or und einen Latin Grammy. Zu jüngsten Einspielungen bei harmonia mundi gehören Schumanns Violin- und Klavierkonzerte mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov, Schuberts Sinfonien Nr. 3 und Nr. 4 mit dem Freiburger Barockorchester und Mendelssohns Sinfonie Nr. 2 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Bei Archiv hat er ein Album mit Werken von Jacob, Hieronymus und Michael Praetorius herausgebracht sowie ein Album zu Ehren des legendären Kastraten und Maestro Farinelli. Er nahm zudem mit Plácido Domingo für Sony ein Album mit Bariton-Arien von Giuseppe Verdi auf und ist auf einer Deutsche Grammophon DVD von Donizettis L’elisir d’amore im Festspielhaus Baden-Baden zu erleben.

Pablo Heras-Casado ist Träger einer Medalla de Honor der Stiftung Rodriguez-Acosta. Im Februar 2012 wurde ihm von seiner Heimatstadt Granada, deren Ehren-Botschafter er ist, die Ehrenmedaille "Medalla de Oro al mérito en las Bellas Artes" verliehen. Im Juni 2014 trat er der spanischen Wohltätigkeitsorganisation Ayuda en Acción bei, welche Armut und Ungleichheit in der Welt bekämpft.


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