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Simon Gaudenz

Dirigent.

Bild: Simon Gaudenz
Foto: © Lucian Hunziker
Simon Gaudenz gewann im Februar 2009 mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Als international gefragter Gastdirigent dirigiert er zahlreiche renommierte Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre National de France, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Russische National-Philharmonie, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Sinfonieorchester Basel, die Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, Lyon, Luxembourg und Strasbourg, das Konzerthausorchester Berlin, die Düsseldorfer, Nürnberger, Bremer und Stuttgarter Philharmoniker, das Beethoven Orchester Bonn, das Tiroler Sinfonieorchester und weitere.

Simon Gaudenz erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise: So gewann er 2006 den Internationalen Dirigentenwettbewerb "Gennady Rozhdestvensky", 2005 das Stipendium der "Akademie Musiktheater Heute" der Deutschen Bank, zwischen 2004 und 2009 genoss er die Förderung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats und steht auf deren Künstlerliste "Maestros von Morgen". In diesem Jahr wurde er bereits zum dritten Mal von der Schweizer Kulturstiftung Aargauer Kuratorium mit dem "Beitrag an das künstlerische Schaffen" ausgezeichnet.

Seit 2004 leitet er als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent das Collegium Musicum Basel. Zuvor war er vier Jahre Künstlerischer Leiter der camerata variabile basel. Mit der Beginn der Saison 2010-11 wird er zudem für drei Jahre als Erster Gastdirigent des Odense Symphony Orchestra wirken.

Sein Operndebut gab Simon Gaudenz 2003 in Freiburg mit Honeggers "Aventures du Roi Pausole", gefolgt von Strauss' "Nacht in Venedig" und Verdis "La Traviata".

Tourneen, Auftritte an Festivals, CD-Produktionen und zahlreiche Rundfunkaufnahmen runden seine umfangreiche künstlerische Tätigkeit ab.

Simon Gaudenz absolvierte seine Studien in den Fächern Klarinette, Komposition und Dirigieren in Luzern, Graz, Freiburg und Salzburg. Weitere wichtige Impulse erhielt er in der Zusammenarbeit mit Leon Fleisher, Kurt Masur, David Zinman und Eliahu Inbal. Sein Interesse für historische Aufführungspraxis wurde gefördert durch Reinhard Goebel und Arnold Östman.

www.simongaudenz.com

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