Logo: BMW Niederlassung München
TOSCA.
Melodramma in drei Akten
TOSCA
TOSCA
Sie sind ein Künstlerpaar: Mario Cavaradossi malt für den römischen Klerus, sympathisiert aber mit der "republicca romana" und versteckt einen geflohenen Republikaner. Floria Tosca glänzt als Sängerin auf den Festen der Gegner der Republik. Über alles stellt sie ihre Liebe zu Mario. Der gerät in die brutale Gewalt des Staates. Sein Vollstrecker Baron Scarpia mag von politischem Eifer getrieben sein. Im Fall von Tosca und Mario handelt er aus eifersüchtiger Geilheit. Um Mario zu retten, lässt sich Tosca auf ein erpresserisches Geschäft mit Scarpia ein.

Das französische Sensationsdrama von Victorien Sardou mit Anleihen bei der politischen Historie hatte der Legende nach schon Verdi vertonen wollen, hätte er sich dafür nicht als zu alt befunden. Da konnte auch Puccini nicht umhin, die Tosca zum Opernstoff zu machen. Er schuf ein Musikdrama all’italiana, ein veritables Drama der Stimmen und des Orchesters, das die inneren Bewegungen und Handlungen der Protagonisten, ihre ausweglosen Verstrickungen in die Maschinerie der Unterwerfung in krassen Kontrast setzt zum musikalischen Naturalismus des sie umgebenden banalen Alltags.
Über allem steht jedoch die Schönheit, Macht und Einsamkeit der Stimme.
Ihrer Stimme, der Stimme der Tosca.

In Zusammenarbeit mit der Metropolitan Opera New York und dem Teatro alla Scala di Milano

Besetzung:

Musikalische Leitung Fabio Luisi
Inszenierung Luc Bondy
Bühne Richard Peduzzi
Kostüme Milena Canonero
Licht Michael Bauer
Chöre Andrés Máspero
Floria Tosca Karita Mattila
Mario Cavaradossi Jonas Kaufmann
Baron Scarpia Juha Uusitalo
Cesare Angelotti Christian Van Horn
Der Mesner Enrico Fissore
Spoletta Kevin Conners
Sciarrone Rüdiger Trebes
Ein Gefängniswärter Christian Rieger
Stimme eines Hirten Tölzer Knabenchor

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper



leer