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Alison Browner.
Mezzosopran
Die Mezzosopranistin wurde in Dublin, Irland, geboren und studierte am "Trinity College" Musikwissenschaft, wo sie 1978 mit dem Bachelor of Arts-Degree abschloß. An der gleichen Universität begann sie zur selben Zeit im "College of Music" mit ihrer Ausbildung in den Fächern Violine und Gesang.

1979 ermöglichte ihr ein DAAD-Stipendium für Deutschland die Weiterführung ihrer Studien bei Prof. Claus Ocker an der Musikhochschule Hamburg, wo sie zwei Jahre später mit dem Lied- und Konzertdiplom ihren Abschluß machte. Daneben war sie bereits als Altistin mit Soloaufgaben beim Chor des NDR Hamburg engagiert.

Ab Herbst 1981 ging sie für zwei Jahre in das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München, um auch mit Hans Hotter studieren und arbeiten zu können.

Von August 1984 bis 1987 wurde die Sängerin als lyrische Mezzosopranistin an das Staatstheater Darmstadt engagiert.

Für die Spielzeiten 87/88 bis 90/91 war sie Mitglied im Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters, wo sie neben vielen Repertoirepartien die großen Rollen ihres Faches wie den "Komponisten" aus "Ariadne aus Naxos", den "Oktavian" im "Rosenkavalier", in "Le Nozze di Figaro" den Cherubino und auch die Rosina aus dem "Barbiere di Siviglia" erfolgreich sang.

Wichtig für ihre weitere Karriere waren Engagements bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen (Mozarts "Titus"- Annius) und bei den Maifestspielen in Wiesbaden, wo sie in Dieter Dorns "Cosi fan tutte"-Inszenierung die "Dorabella" sang. Weitere Mozart-Partien waren der "Sesto" aus "La Clemenza di Tito" und der "Idamante" bei einer "Idomeneo"- Europa-Tournee unter der Leitung von John Eliot Gardiner sowie zuletzt bei einer sehr erfolgreichen Tournee beim Melbourne-Festival mit zwei Händel-Opern "Amadici" und "Tamerlano".

Mit dem gleichen Dirigenten und seinem Ensemble trat Alison Browner bei den Salzburger Festspielen in Claudio Monteverdis "L‘Orfeo" und auch bei vielen Konzerten auf. Im Mai 1990 gab die Künstlerin ihr Covent Garden Debüt mit der Partie der "Angelina" in Rossinis "La Cenerentola", welche sie dann weiterhin mit großem Erfolg an der Vlaamse Opera in Gent und Antwerpen, in Frankreich und an der Züricher Oper gesungen hat. Hinzu kam die "Rosina" aus "Il Barbiere di Siviglia" an der Brüsseler Oper La Monnaie und dem Staatstheater Stuttgart, sowie zuletzt an der Staatsoper Berlin die Titelpartie in Purcells "Dido und Aeneas" unter Marcus Creed und dem Rias-Kammerchor.

Außer der Oper zeigt Alison Browner auch großes Interesse für das Konzert- und Liedrepertoire. In den letzten Jahren hat sie im In- und Ausland alle großen Oratorien und viele Liederabende gesungen und bei zahlreichen Konzerten mitgewirkt wie z. B. dem Concertgebouworkest unter Philippe Herreweghe, Ericson und seinem Kammerchor, dem Concerto Köln und anderen namhaften Ensembles.

Ihr bedeutendster Liederabend war im Hugo Wolf-Programm am 135. Geburtstag des Komponisten in seinem Geburtshaus in Slovenien mit ihrer Liedbegleiterin Frau Prof. Breda Zakotnik, vom Mozarteum in Salzburg.
Darüber hinaus wirkt sie oft bei Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenproduktionen mit.
Alison Browner
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